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PUGcast is not only synonym for a technology-driven news blog about PDA's and Mobile Computing, it has it's roots in Germany's No. Technology Podcast - since 2005.
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Am heutigen Abend um 20:14 Uhr hat O2 seinen Werbespot zum Palm Pre ausgestrahlt. Nur war das Palm Pre leider nur sehr kurz und schnell auf dem Bildschirm zu sehen und konnte von Benutzer gar nicht realisiert werden. In Essenz war es also ein O2-Werbespot zu O2's mobilem Internet.
In der Palm Community war das Echo zum Werbespot eher verhaltend, um nicht zu sagen vernichtend. Keiner konnte damit so richtig etwas anfangen. Die Szenenwechsel waren sehr schnell, das Gerät selbst wurde nicht konkret herausgestellt, sondern das Produkt von O2 - nämlich das mobile Internet. Das macht sicherlich Sinn, ist O2 ja ein Netzbetreiber und kein Hersteller von Smartphones. Allerdings wurde die Community entsprechend angeheizt, dass es sich um einen Werbespot zum Pre handeln würde.
Hier stellt man fest, dass die T-Mobile-Werbespots das iPhone wesentlich besser herausstellen und dem Kunden bewusst machen, dass nur das iPhone selbst das mobile Internet unterwegs darstellt, nicht T-Mobile.
Das Palm Pre wird in Deutschland offiziell ab Dienstag, dem 13.10.2009 in allen O2-Shops verkauft. Am Abend des Vortags – also am Montag, den 12.10.2009 – wird es in ausgewählten Geschäften eine Pre-Launch-Party geben, welche zwingend eine Anmeldung erfordert. Diese Party steigt in den Flagship Stores in München, Köln und Berlin sowie in den O2-Shops Frankfurt, Hannover und Dortmund. Zu diesem Vorverkauf sind nur geladene Gäste zugelassen und es wird für die ersten 50 Käufer eines Palm Pre das Induktionsladegerät Touchstone obendrauf geben.
Wer lediglich das Palm Pre kaufen und seine eigene wahlfreie SIM-Karte nutzen möchte (z.B. Benutzer der Simyo 1GB-Flat), muss 481 EUR für Palms neustes Flaggschiff bezahlen. Aber auch auf diejenigen, welche gleich einen O2-Vertrag mitnehmen wollen, warten attraktive Preisegestaltungen. So wird das Palm Pre in einem 24 Monatsvertrag zu 1 EUR Anzahlung und 20 EUR monatlicher Kaufpreis angeboten. Das entspricht genau den zuvor genannten 481 EUR Sofortkaufpreis.
Dazu kommt idealer Weise eins der Internetpakete, welche O2
anbietet, wobei das Kleinste Pack S mit 30 MB/Monat für das Palm Pre
hoffnungslos unterdimensioniert ist. Um keine bösen überraschungen zu
erleben, empfehlen wir auf jeden Fall das Pack M, da es ansonsten mit
50ct/MB nach den 30 MB Inklusivvolumen recht teuer werden kann. Das Pack M beinhaltet eine 5GB-Internet-Flatrate,
welche allerdings ab 200 MB auf GPRS-Geschwindigkeit gedrosselt wird.
200 MB/Monat sollten für die meisten Einsteiger ausreichend sein und so
stellt das Pack M das beste Preis-/Leistungsverhältnis mit 10 EUR/Monat dar.
Für
Anspruchsvolle hält O2 das Pack L bereit, welches zuzüglich 25
EUR/Monat kostet und eine ungedrosselte 5GB-Internet-Flatrate
bereitstellt.
Zu allen diesen Tarifen muss noch eine Sprachoption
gebucht werden. Am einfachsten ist hier das grundgebührfreie
o2o-Angebot, welche unkompliziert 15 ct./Minute in alle deutschen Netze
und pro SMS kostet.
Wer eine Flatrate für Sprachtelefonie benötigt, fährt mit den
herkömmlichen Genion-L-Verträgen am besten, welche 35 EUR/Monat kostet
– zuzüglich Datenoption, also z.B. das Pack M für 10 EUR/Monat, macht
in Summe 45 EUR/Monat. Hier wird das Gerät allerdings nicht für 1 EUR
sondern für 49 EUR angeboten. Diese Vertragskombination wird
voraussichtlich auch von anderen Anbietern, z.B. Mediamarkt, angeboten.
Man muss dazu sagen, dass O2 in Ballungszentren ein recht gut ausgebautes UMTS-Netz mit HSDPA-Versorgung bis zu 7,2 Mbps hat, so dass die Internet-Flatrate hier eine entsprechende Geschwindigkeit auf das Pre zaubern kann, welches seinerseits ohnehin nur 3,6 Mbps beherrscht.
Daraus ergeben sich die folgenden Preisszenarien:
-Wer nur das Palm Pre bei O2 kauft, zahlt einmalig 481 EUR
-Wer das Pack M für 24 Monate nimmt, zahlt 721 EUR
-Das Pack L kostet auf 24 Monate gerechnet 1081 EUR
-Der Genion-L-Vertrag (also inkl. Telefonflatrate) schlägt für 2 Jahre mit 1129 EUR zu Buche.
Hierzu gibt es jetzt folgende Besonderheit: O2 bietet auf alle Onlinekäufe 15 % Rabatt,
so dass Schnäppchenjäger hier weiter Preiseinsparungen nutzen können.
Demzufolge kostet das Pack M dann nur noch 685 EUR anstatt 721 EUR,
immerhin 36 EUR weniger, was equivalent zu einem viertel Jahr kostenloser Internetnutzung ist. Beim Pack L spart man dadurch 90 EUR, was auch knapp 4 Monaten im Tarifmodell entspricht.
Vergleicht man nun jeweils die 10EUR-Tarife von O2 und Simyo, also den 5GB-Tarif von O2 mit der 1GB-Simyo-Flatrate, stellt mann fest, dass O2 grösstenteils UMTS mit HSDPA bietet, wenn Simyo – auf Eplus basierend – primär EDGE anbietet und nur in ausgewählten Städten HSDPA verfügbar hat. O2 bietet einem eine 5GB-Flatrate, Simyo nur 1 GB. Dabei drosselt O2 ab 200 MB auf GPRS-Geschwindigkeit, gerüchteweise soll das aber auch Eplus tun.
Fazit: Während man bei Simyo 10 EUR im Monat bezahlt, kann man bei O2 durch Onlinebestellung den Tarif für 8,50 pro Monat bekommen und hat dennoch das 5fache der übertragungskapazität und das schnellere Netzwerk.
Der erste von Palm uebersetzte Palm Pre-Werbespot. Leider nur übersetzt und nicht für den deutschen Markt angepasst. Die Namen der Kontakte sind nicht übersetzt worden...
Palm hat sein zweites auf webOS basiertes Gerät vorgestellt. Entgegen dem bisher einzigen, Palm Pre (wir berichteten), bietet das neue eine feste, allzeit zugängliche Fronttastatur, welche den alten PalmOS Treos sehr ähnlich ist. Im Grossen und Ganzen sind die Funktionen des Palm “Pixi” genannten Gerätes gleich zum schon exisiterenden Palm “Pre”, allerdings kommt ein neuerer, noch stromsparender, Prozessor (erstes Gerät mit Qualcomm’s hochperformantem Prozessor MSM7627) zum Einsatz und leider hat das Gerät kein WLAN.
Bisher ist das Pixi rein für den US-Amerikanischen Markt konzipiert, da es das dort vorherrschende CDMA-Mobilfunknetz unterstützt. Zuzüglich beherrscht es aber den Datanturbo EVDO, welcher vergleichbar HSDPA für europäische UMTS-Netze ist. Das Pixi kommt direkt mit der neuen webOS-Version 1.2 und bringt eine neu entwickelte und native Facebook-Applikation für webOS mit und wird erstmals auch MMS unterstützen. Das Gerät hat 8 GB Speicher, welcher (z.B. durch Speicherkarten) nicht erweiterbar ist, ein 2.63 Zoll grossen Bildschirm, eine 2 Megapixel-Kamera mit einem leistungsstarken Kameralicht sowie eine 3.5 mm Standard-Klingenbuchse für Kopfhörer.
Der Gestenbereich befindet sich auch hier in einem freien Bereich unmittelbar unterhalb des Bildschirms und oberhalb der Tastatur. Das Pixi unterstützt neben Bluetooth 2.1 mit EDR auch GPS, sowie Licht-, Lage- und Beschleinugungssensoren. Ein 1150 mAh-Akku soll für ausreichend Standby-, Arbeits- und Sprechzeit genügen. Das Gerät ist 55mm x 111mm x 10.85mm klein und wiegt 99.5 Gramm.
Auch das Palm Pixi wird sich – genau die das Palm Pre – induktiv, d.h. ohne ein Ladekabel anzustecken – laden lassen. Dazu wird lediglich der Akkudeckel durch einen speziellen Induktionsdeckel ausgetauscht und schon kann das webOS-Gerät schnurlos per Induktion mit dem speziellen Tischlader geladen werden. Dieses ist insb. für Geschäftsleute oder solche interessant, die das Smartphone schnell von der Ladehalterung ziehen wollen, ohne es umständlich erst aus einer Dockingstation nehmen zu müssen.
Es wird viele Nutzer verwundern, warum Palm im Pixi kein WLAN verbaut hat, zumal es ein wichtiges Kriterium und Leistungsmerkmal heutiger Smartphones ist. Allerdings schmälert WLAN die Betriebsdauer signifikant, da es es als grosser Energiefresser gilt, und allzu leicht vom Benutzer bei Nichtbenutzung vergessen wird auszuschalten. Palm konnte somit die Nutzungsdauer gegenüber dem Palm Pre signifikant steigern.
Wer dennoch komfortabel zu Hause seine Mails abrufen oder im Internet surfen möchte, dem sei ein Bluetooth Access Point (BTAP) empfohlen. Der sehr beliebte, jedoch nicht mehr hergestellte, BTAP “blue2net” von Siemens übernahm die Aufgabe des lokalen Netzwerkanschlusses für PalmOS-PDA’s wie auch -Smartphones und kann selbstverständlich auch mit dem Palm Pixi hervorragend zusammenarbeiten. Das Pixi unterstützt zwar Bluetooth 2.1 (mehrfache BT-Verbindungen) und durch EDR (Enhanced Data Rates) auch hohe Datenraten bis zu 2 MBit/s, jedoch nicht der leicht veraltete BTAP blue2net. Wer jedoch mit Bluetooth 1.0-typischen Datenraten von bis zu 768 kBit/s leben kann (zum Vergleich: Das ist knapp 4 mal so schnell wie EDGE und doppelt so schnell wie UMTS), der ist mit einem BTAP für zu Hause sehr gut beraten, um seine Mobilfunkkosten gering zu halten. Eine sehr gute Breitbandanbindung zu Hause kann auch schneller als eine schlechte HSDPA-Anbindung sein und letztlich spielt es dem Endanwender auch keine Rolle, ob die Mail innerhalb von 1 Sekunden oder 0.2 Sekunden reinkommt.
Am 8. August 2009 war es in Berlin soweit. Das erste deutsche
preDevCamp startete in der Hauptstadt und zog einige interessierte
Entwickler aus Berlin und der weiteren Umgebung an. So kamen
beispielweise auch die Bremer Entwickler, die ihrerseits das Bremer
preDevCamp um eine Woche nach hinten verschoben haben, um an der
Software-Entwicklung rund um Palm's neues Betriebssystem "webOS"
teilzunehmen.
Die Veranstaltung wurde von hochkarätigen Programmierern besucht, so war Metaviewsoft's Chef-Entwickler Henk Jonas anwesend, welcher schon das als träge und unmultimedial betitelte PalmOS zu neuem Erscheinungsbild und Möglichkeiten mit Software-Schaetzen, wie 2Playme, 2Cool4U, 2Launchme, Portierung eines Amiga-Emulators, 2trackme und vielen weiteren, verholfen hat. Auch Metaviewsoft zeigt starkes Interesse daran fuer webOS zu programmieren, da hier weitaus mehr multimediale Möglichkeiten als unter PalmOS mit einer noch größeren Zielgruppe zu erwarten sind. Programmiertechnisch gilt webOS ohnehin als Novum, da nur die Quasi-Standards CSS, Java Script und HTML5 von Nöten sind, um Programme dafür zu entwickeln.
Auch
Thomas Dornscheidt, Gründer der größten Deutschen Palm User Group, der
PUG Neuss/Düsseldorf, und der als enger Palm-Vertrauter und -Tester
schon viele Fehler in neuen Palm-Geräten vor Markteinführung gefunden
und an Palm zur Fehlerbeseitigung reportet hat sowie selber
Programmierer für PalmOS ist, hat den Weg von Düsseldorf nach Berlin
gefunden, um an dem Event teilzunehmen. Auch er beschäftigt sich seit
Wochen aktiv mit der webOS-Programmierung und schätzt die Platform als
eine mit hohem Potential fuer Entwickler ein.
Des Weiteren waren
Pressevertreter, interessierte Hobby- und professionelle Programmierer
gekommen, um einen Einblick in webOS zu erlangen und die Möglichkeiten
auf dieser Platform zu eruieren.
Ben Kampmann und Christof Rodejohan, die beiden Organisatoren der Veranstaltung, bereiteten alles haarklein vor und so startete das preDevCamp gegen Mittag in den Computer-Räumlichkeiten der Technischen Universität im Herzen des schönen Berlins. Jeder Teilnehmer konnte an einem eigenen Rechner vor einer komplett installierten und nutzbaren Installtion des SDK "Mojo" sitzen und sofort loslegen, bzw. die Beispiele und Erläuterungen der Vortragenden selbst mitverfolgen - an Komfort fehlte es nicht. Desweiteren wurden alle Teilnehmer mit Snacks und Getränken versorgt, was allgemein für eine lockere und entspannte Atmosphäre sorgte.
Nach ein paar einführenden Worten durch Ben Kampmann, wurde das Wort an Clemens Schuchert übergeben, welcher mit einen Vortrag über Mobiltechnologien und die Entwicklung von Smartphones mit dem Entwicklungs-Schwerpunkt von Sprach- zu Datendiensten und dem damit verbundenen Hunger nach immer weiter steigenden Datenraten beginnend von 2G (GSM) bis 4G (LTE) startete. Dieses ist ein entscheidener Punkt, denn mit steigenden Datenraten sind komplexere Anwendungen auf lokaler Ebene möglich, wie z.B. permanent verbundene Datenbankapplikationen, nachladene Navigations-SW, soziale Netzwerke mit Echtzeitsynchronisation, etc. Auch Spielstände und Echtzeitstrategiespiele mit aufwendigen und detailgetreuen Szenarien erfordern hohe Transferraten, welche auch schon moderne Smartphones mit HSDPA bis zu 7.2 MBit/s bieten können.
Henk Jonas von Metaviewsoft erläuterte die bisherige PalmOS-Prgrammierung und die wesentlichen Unterschiede zur neuen WebOS-Applikationserstellung. Er ging aber auch genauso auf die derzeitigen Nachteile des SDK ein, welche aber in absehbarer Zeit von Palm bereinigt oder aber generell erst ermöglicht werden würden. Wichtige Punkte hier sind z.B., dass Datenbanken bisher in ihrer Größe beschränkt sind, der Zugriff auf die im Palm Pre existente Media-Partition noch nicht voll gestattet ist und Binärdateien noch nicht direkt untersützt werden. Als Beispiele führt er hier ein Programm an, welches z.B. die bisherige SMS-Datenbank des PalmOS-Treos oder Centros auch auf dem neuen webOS-Gerät weiterführen könnte, z.B. nach entsprechender Konvertierung in die unter webOS bestehende Datenbank. Hierzu ist ein allerdigns Binärzugriff nötig, den das webOS SDK "Mojo" bisher nicht unterstützt.
Ben Kampmann erläuterte anschliessend grundlegende, notwendige "Erste Schritte", um ein kleines Programm unter webOS schreiben zu können. Dieses ist relativ einfach und so war sehr schnell nicht nur ein "Hello World"-Programm erstellt sondern auch noch eine Tastenabfrage und eine Bildschirmausgabe implementiert. Die Teilnehmer staunten nicht schlecht, dass sich mit nur wenigen Zeilen Quelltext, sehr schnell solche Ergebisse erzielen lassen. Verschiedene Hard- und Softwareereignisse können unter webOS einfach und direkt abgefragt und für die eigenen Programme weiterverwendet werden. So meldet ein Ereignis, dass der Bildschirm an bestimmer Stelle berührt wird, ein anderes, dass eine SMS eingegangen ist oder das Gerät gerade um 90 Grad nach links gedreht wird. All diese Ereignisse ermöglichen auf einfache Art und Weise die Kommunikation und Interaktion mit dem Betriebssystem und letztendlich mit dem Gerät selbst.
Christof Rodejohan ging dann auf eine Spezialität von HTML5 ein. Er erläuterte Canvas unter webOS, eine von Apple schon länger entwickelte Möglichkeit, Grafikelemente auf einfache Art und Weise mittels HTML darzustellen und zu manipulieren. Hiermit sind erstaunliche Dinge realisierbar, die dem Programm-Entwickler ganz neue Möglichkeiten bieten, wenn es um den Einsatz z.B. von Bildern jeder Art in webOS geht.
Wie jedes preDevCamp hat man sich auch in Berlin eine Tagesaufgabe gestellt, welche erfüllt werden sollte. Nach einer kurzen Abstimmung stand fest, man wird in kleinen Gruppen ein Programm entwickeln, welches aufgrund der aktuellen Geo-Koordinaten des eingebaute GPS-Empfängers im Palm Pre die Wetterdaten der Umgebung ausliesst und auf einer Landkarte darstellt. Was sich banal anhört greift auf verschiedene Komponenten des webOS zurück. So muessen die unformattierten Geo-Daten aufbereitet und an einen Wetterdienst zum Auslesen und Weiterverarbeiten übergeben werden. Die Ausgabe muss formattiert und mit Openstreetmap-Kartenmaterial überlagert werden. Hier spielen also Grafikelemente, Format-Konvertierungen, Up- und Download eine entscheidene Rolle. Interessanter Weise kam hierbei raus, dass webOS Prozesse prallel abarbeitet und man sich nicht zwingend auf die in entsprechender Reihenfolge übergebenen prozeduralen Anweisungen verlassen kann. Ein Ereignis wird verarbeitet, wenn Zeit dafür ist und das Ergebnis wird ausgegeben, wann immer es fertig ist. Damit muss ein Programmierer erst einmal klar kommen.
So wollte es anfänglich nicht gelingen, Geo-Daten auf eine Karte zu schreiben, weil die Daten der Wetterstationen bereits vor der Karte dargestellt und mit dem eigentlichen Kartenmaterial überlagert wurden. Die Erfahrung von Henk Jonas brachte auch dieses zustande, und so konnte er nach nur 5 Stunden als erster deutscher Programmierer Vollzug melden, eine preDevCamp-Tagesaufgaben-Anwendung erstellt zu haben, welche nicht nur funktioniert, sondern ihn so sehr begeisterte, dass er plant diese fortzusetzen. Am Ende des Tages meinte er: "Das wollte ich schon immer in 2trackme eingebunden haben. Nun ist es für webOS schon fertig". Hier und da wird es noch ein paar Detail- und Komfortverbesserungen geben, aber das Grobgerüst steht.
Auch Christof Rodejohan konnte die
Aufgabe kurze Zeit später erfolgreich fertigstellen. Er arbeitet allerdings mit Canvas und lud obendrein noch Wetter-Piktogramme aus dem Web nach, um dem Wetter das entsprechend optisch ansprechende Aussehen zu verpassen und entschied sich damit gegen eine reine numerische Darstellung.
Gegen 19:00 Uhr endete das preDevCamp und Clemens
Schuchert von der Palm User Group lud alle Beteiligten in die
Stammkneipe der örtlichen Berliner Palm Stammtisches, in's "Molly
Malones", ein. Hier wurde zu Guiness und Molly's Spezialburgern im
reservierten Bereich zu Live-Musik weiterdiskutiert, Kontakte geknüpft
und der Abend ausklingen gelassen. Viele lokale bekannte Gesichter der
Nexave-Community waren zuzüglich der Programmierer des preDevCamps
dazugestoßen, so etwa auch Kulf und kdh.Berlin. Insgesamt ein
gelungener und ereignisreicher Tag.
Wie immer am letzten Donnerstag im Monat erscheint eine neue Episode des PUGcast, welcher für Abonnenten bereits am Vorabend verfügbar gemacht wird. Der August-PUGcast 2009 erscheint heute und deckt wieder interessante Themen ab. Highlights sind Berichte vom preDevCamp und dem PSSC.
(immediate access via RSS feed)
Der Treffpunkt in Düsseldorf ist in einem Restaurant, welches zentral per Auto oder S-Bahn erreicht werden kann.
Küppers Bierstuben im Wetzelhof
Nikolaus-Knopp-Platz 29
40549 Düsseldorf
- Review HTC Hero
- preDevCamp Berlin
- Review HTC Hero
- preDevCamp Berlin
- Review HTC Hero
- Palm Senioren Sommer Camp
- Erlebnisshopping auf dem Iphone
- Review HTC Hero
- PSSC: Interview mit Centro-Nutzerin
- PSSC-Schlusswort
- Outtakes
Mit der besten Musik von 38 Acres, Alcibiades Jones, Mathew Ebel, Read, Alan Lennon, Baron Zero und ein wenig Bagpipe-Live-Musik vom PSSC.
Alle Links werden auch wieder in den ShowNotes zur schnellen, sicheren und fehlerfereien Nachverfolgung gelistet.
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Wie jedes Jahr, und das seit nunmehr 5 Jahren, fand auch dieses mal im August das Palm Senioren Sommer Camp (PSSC) am Edersee in Nord-Hessen statt.
Naturgemaess war wieder allerlei Technik im Camp vertreten. Die Palette der Smartphones fächert immer weiter auf und so waren neben den klassischen PalmOS-Geräten von Palm und anderen Herstellern eine deutliche Mehrzahl and Apple iPhones und Nokia E71 vertreten. Auch exotische Geraete, klassische PDA's und Internettablets waren dabei und wurden durch viele der Senioren als Andenken oder aus Neugier befingert. Erfreulicher Weise waren alle mit ihren Geraeten sehr zufrieden und einige spezielle iPhone-User sogar so sehr, dass sie es im Minutentakt kundtaten. Neben Smartphones waren auch wieder mobile Computer mit dabei und auch hier harmonisierten PC's mit MacBooks und Windows neben Linux und MacOS. Durch die Erfahrung mit der schlechten Anbindung an das WLAN des Ferienzentrums, wurde ein Fritz-WLAN-Repeater mitgebracht, was die Reichweite für alle besser verfügbar machte. Einige haben sich gut vorbereitet und einen Fragenkatalog mit knapp 30 Power-Fragen zum Abprüfen der Senioren-Power ausgearbeitet. Viele Fragen wurden geklärt und abgehackt, einige wenige blieben offen und so kann man sagen, war das PSSC sicherlich auch in diesem Punkt eine grosse Hilfe.
Viele hatten ihre Fotoapparate mit oder machten
auch mit den Smartphones Bilder, welche nicht nur unmittelbar online
per Twitter verschickt wurden sondern später über eine zentrale
Platform ausgetauscht und allen verfügbar gemacht wurden. So stellt
sich schnell ein Foto-Album zusammen und man bekommt auch
Schnappschüsse zu sehen, von Orten an denen man selber gar nicht war.
Die
Zimmer waren restlos belegt und selbst für den Produzenten wurde noch
ein Schlafplatz gefunden, denn mit einem hatte keiner der Anwesenden
gerechnet: Mit der unglaublichen Kälte über Nacht! Die Temperaturen
fielen schon Abends rapide ab und wer hier auf sommerliche Kleidung
setze, fror des Nachts ziemlich.
Koermette und Koermit kamen erst
Samstag weit nach Mitternacht von einem Dudelsack-Konzert vorbei und da
sie ihre analoge Technik schon einmal dabei hatten, konnten sich alle
PSSC-Teilnehmer am Sonntag Morgen über eine Privatvorstellung mit
fünfminütiger Hörprobe nach dem Frühstück freuen. Spätestens dann hiess
es auch für die restlichen Nicht-PSSC-Ferienlagerbesucher und
Langschläfer: Aufstehen. Denn danach hat sicherlich keiner mehr ein
Auge zubekommen und ich möchte nicht wissen, wer sich alles von den
männlichen Langschläfern im Halbschlaf in's Achtung gestellt hat :)
Am Sonntag-Mittag gegen 12:00 Uhr ging das einzigartige und zur Institution gewordenene Palm Senioren Sommer Camp zu Ende und alle traten zufrieden und mit neuen Erfahrungen und Freunden die Rückreise wieder an.
Laut immer wieder aufkommenden - und in letzter Zeit zunehmenden - Gerüchten, arbeitet Apple daran, ebenfalls ein Netbook auf den Markt zu bringen. Dieses soll um 800 US-Dollar kosten und ein “besseres Filmerlebnis” als Media-Center und Spiele-Maschine versprechen, so ein Analyst, der für das Wirtschaftsmagazin Barron’s schrieb.
Er habe angeblich einen Prototypen gesehen, der bereits im September, zusammen mit den neuen iPod Touch 3G und den iPod nano 5G Modellen vorgestellt werden soll. Apple würde hier wahrscheinlich auch in den eBook-Markt einzudringen versuchen, wird weiterhin gemutmasst.
Auf einer Keybote-typischen Ankündigung soll dieses Gerät sogar von Steve Jobs persönlich mit dem Werbespruch “There is one more thing” im September 2009 angekündigt werden.
Wie wir bereits letzte Woche berichteten, hat Palm seine Updatezyklen für den Palm Pre stark verkuerzt, um einerseits das neue WebOS-betreibene Gerät ständig mit neuen Updates und Verbesserungen zu versorgen, andererseites aber auch Massnahmen gegen die Hackingszene zu unternehmen. Beides ist mit dem kürzlich erschienenen Update V 1.0.4. geschehen.
Das Update beschreibt auf der offiziellen Palm webOS-Update-Seite, daß es sich lediglich um ein Sicherheitsupdate handele, welches eine Lücke im webOS schliessen würde. Diese wurde von Hackern kurz nach Verkaufsstart des Palm Pre gefunden und konnte zur Installation von Fremd-Code genutzt werden, was ein erhebliches Sicherheitsrisiko darstellt. Palm hat nun auch eine eigene Seite eingerichtet, unter welcher man sich melden kann, sollte man weitere sicherheitskritische Lücken in webOS finden.
Mit dem neuen Update 1.0.4. wurde die Sicherheitslücke
geschlossen, welche es gestattete Fremd-Code per Email zu installieren.
Was einerseits notwendig und richtig ist, verhindert andererseits
(bisher) auch die einzige Möglichkeit, eigene Programme auf dem Palm
Pre zu installieren. Somit steht die Hackerszene wieder am Anfang und
muss einen neuen Weg finden, in das OS einzudringen, um externe SW zu
installieren. Es ist abzusehen, dass ein Wettlauf zwischen Hackern und
Palm beginnt, denn jeder hat Interesse daran, das Gerät unter seine
Kontrolle zu bringen.
Anders als jedoch beim iPhone, wo – wenn nach Erscheinen eines neuen Updates bekannt wird, daß dieses Hombrew-Versionen zunichte macht – sich der Nutzer einfach entscheiden kann, das Update nicht durchzuführen, vollzieht Palm das Update nach einer definierten Zeit selbständig. Auch diesen Schritt hat Palm den Benutzer abgenommen. So hat man bisher die Möglichkeit das Update ca. 1 Woche zu verzögern, danach installiert es sich von alleine.